Inhalt
Künstliche Intelligenz hat sich zu einer Querschnittstechnologie entwickelt, die zahlreiche gesellschaftliche Bereiche – und damit auch die Schulen – nachhaltig verändert. Insbesondere generative KI-Systeme eröffnen neue Möglichkeiten zur Unterstützung administrativer und organisatorischer Aufgaben im Schulmanagement. Gleichzeitig werfen ihr Einsatz und ihre zunehmende Verbreitung fachliche, rechtliche und ethische Fragestellungen auf, die einen reflektierten und informierten Umgang erfordern.
Der Workshop verbindet Ergebnisse aktueller empirischer Forschung zum Einsatz von KI-Systemen im Schulmanagement mit informatischen Grundlagen zu Künstlicher Intelligenz. Dabei werden zentrale Begriffe und Konzepte eingeordnet und es wird verdeutlicht, dass generative KI-Systeme lediglich einen Teilbereich von Künstlicher Intelligenz darstellen. Aufbauend darauf werden Chancen, Grenzen und Risiken von KI-Systemen sowohl allgemein als auch mit Blick auf den schulischen Kontext gemeinsam diskutiert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt im gemeinsamen Austausch: In interaktiven Arbeitsphasen werden gesellschaftliche Auswirkungen des Einsatzes von KI-Systemen sowie Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag reflektiert. Ziel ist es, das Transformationspotenzial von KI-Systemen ebenso sichtbar zu machen wie die Notwendigkeit eines bewussten, verantwortungsvollen und situationsangemessenen Einsatzes.
Abschließend werden ausgewählte informatische Grundlagen mit rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen – etwa Datenschutzanforderungen sowie dem europäischen AI Act – verknüpft. Dadurch soll nachvollziehbar werden, weshalb für bestimmte Einsatzbereiche besondere Vorgaben bestehen und wie diese aus den technischen Eigenschaften von KI-Systemen begründet werden können.
