Gebäude des Pädagogischen Instituts von außen

Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg - IPSN

Pädagogische Interventionstechniken
gegen menschenverachtende Einstellungen im Kontext Rechtsextremismus

Inhalt

In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Konfliktlinien und zunehmender Polarisierung stellt sich die Frage, wie sich menschenverachtende Einstellungen und Verhaltensweisen begegnen lassen. Lehrkräfte begegnen im Schulalltag immer wieder der Herausforderung auf Äußerungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder rechtsextremer Haltungen adäquat zu reagieren. Doch in welcher Situation bietet sich welche Intervention an? Wie kann adäquat interveniert werden? Und was erschwert oder verhindert eine pädagogische Intervention. Dementsprechend thematisieren wir in diesem Workshop, anhand welcher Haltungen, Beziehungsgestaltung und (Gesprächs-) Interventionen die Teilnehmende ihre Schülerschaft beim Hinterfragen und sich Abwenden von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit unterstützen können. In speziell zugeschnittenen Bildungsformaten vermitteln wir Grundlagenwissen zur Ideologie des Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit mit Fokus auf Distanzierungsprozesse. Dabei geht es unter anderem um Hin- und Abwendungsmotive, Biografien, Interventionen und die eigene Haltung.
„Die Distanzierungsarbeit der Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus (F.U.E.R.)" berät pädagogische Fachkräfte aus der sozialen Arbeit, der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte sowie zivilgesellschaftliche Organisationen.
Weitere Infos zur F.U.E.R. unter: www.lks-bayern/beratung-bildung/fuer

Zielgruppe/Schwerpunkte

Radikalisierungsprävention, Demokratiebildung, Extremismus

Termin

  • 05.05.2026, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Anmeldung