Inhalt
Momente, in denen Lernende zu tiefer Einsicht kommen und Verständnis für Zusammenhänge erschließen gehören für Lehrkräfte oft zu den schönsten im Berufsalltag.
Und den Schülerinnen und Schülern ermöglicht nachhaltiges Lernen einen Zugang zur Welt, bei dem sie mehr Selbstwirksamkeit erleben und sich gestaltend in ihr bewegen - Dinge, die wir für eine zukunftsfähige Gesellschaft mehr denn je benötigen.
Um Lernen nachhaltig zu machen, muss das Gehirn aktiv gefordert sein – durch eigene Denkleistung, Ausprobieren und Verknüpfen. Bloßes Nachahmen oder passives Aufnehmen macht Wissen träge.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht daher die Frage, wie Aktivierung für Lernen erreicht werden kann und wie Lernumgebungen und -angebote gestaltet sein müssen, damit Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernommen und Selbstregulation erlernt wird. Dazu blicken wir sowohl auf neurobiologische als auch auf lernpsychologische Grundlagen und leiten daraus konkrete Maßnahmen für den Unterrichtsalltag ab. Verschiedene Lernstrategiemodelle werden vorgestellt und mit Impulsen zur Umsetzung im fachlichen Unterricht verknüpft. Die Unterrichtsmethodik kann analog wie digital erfolgen - eine Lerngruppen- und situationsgerechte Mischung machts! Nach Fachbereichen sortierte Best Practice-Beispiele geben Ideen, wie Lernende schrittweise mehr Eigenverantwortung erlernen.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der veränderten Rolle der Lehrkraft: weg von reiner Wissensvermittlung, hin zu Begleitung und gezielter Aktivierung.
In diesem Zusammenhang sind formative Feedbacks und individuelles Lerncoachings wichtige weiterführende Themenbereiche, die an diesem Tag nur angedeutet werden können.
Am Ende der Veranstaltung wird es Raum für Austausch in Fachgruppen und die Erarbeitung eines eigenen Vorhabens für den Transfer in den Unterricht geben.
