Inhalt
Der Workshop „Grenzwahrender Umgang in der Schule – Nähe und Distanz professionell gestalten“ ist als Blended-Learning-Format konzipiert und verbindet Selbstlernen mit gemeinsamer Präsenzarbeit.
In der Vorbereitungsphase bearbeiten die Teilnehmenden eigenständig ein kompaktes Handout. Dieses vermittelt grundlegendes Hintergrundwissen zu sexualisierter Gewalt, typischen Täterstrategien sowie zur Bedeutung schulischer Schutzkonzepte und stößt erste persönliche Reflexionen an. Die Vorarbeit ist verbindlich, da sie eine gemeinsame Wissens- und Reflexionsbasis für die Präsenzphase schafft.
Im Präsenzteil stehen die Rolle und Verantwortung von Lehrkräften im schulischen Alltag im Zentrum. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmenden Haltungen, Grenzbereiche und Handlungsspielräume professioneller Nähe und Distanz. Anhand konkreter Fallbeispiele und eigener Situationen aus dem Schulalltag wird erarbeitet, wie Grenzwahrung wahrgenommen, eingeordnet und pädagogisch professionell gestaltet werden kann.
Auch der Umgang mit möglichen Verdachtsmomenten wird aufgegriffen und dient der Orientierung über Zuständigkeiten und erste Schritte.
Ziel des Workshops ist es, für grenzwahrendes Handeln zu sensibilisieren, Reflexionsräume zu eröffnen und Ihre Handlungssicherheit im Schulalltag zu stärken.