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Stadtarchiv Nürnberg
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Bestand:
Bestandssignatur:
E 29
Bestandsbezeichnung:
Familienarchiv von Tucher
Bestandsformation:
Gesamtbestand
Zusatz Best.form.:
aufgeteilt in 10 Teilbestände
Umfang (En):
9.560
Laufzeit:
1300 - 2000
Laufzeit differenziert:
ca. 14.-20. Jh.
Bestandsbeschreibung:
Zur Familie:
Die Tucher zählen nicht zu den ältesten Geschlechtern Nürnbergs. Die eigene Überlieferung im großen Tucherbuch nennt als Stammvater den 1326 verstorbenen Konrad Tucher. Vermutlich stammten die Tucher ähnlich wie andere Nürnberger Geschlechter aus dem Ministerialenstand (wahrscheinlich Dienstmannen der Grafen Castell oder der Hohenlohe). 1309 nahm Berthold Tucher das Nürnberger Bürgerrecht an, 1340 wurde erstmals ein Tucher Mitglied im Kleinen Rat. Eheliche Verbindungen zu den vornehmsten Familien Nürnbergs belegen schon im 14. Jh. das Ansehen der Tucher, im 15. Jh. suchten sie dann die Verbindung zu reichen Kaufmannsgeschlechtern. Schon 1395/1403 erwarben die Tucher das Dorf Lohe. Obwohl sie im Vergleich zu anderen Patrizierfamilien erst relativ spät eine eigene Handelsgesellschaft aufbauten, zählen sie doch zu den bedeutendsten Nürnberger Fernhandelsfamilien. Ihre Gewinne investierten sie in Grundbesitz in der Stadt (z.B. Tucherschloss), seit dem 16. Jh. aber auch verstärkt im Umland von Nürnberg (Maiach 1495, Behringersdorf 1514, St. Helena und Großengsee 1574, Feucht 1588/94). 1598 erwarben sie ihren namengebenden Sitz Simmelsdorf. Im 17./18.Jh. kamen v.a. aus den Erträgen der Dr.-Lorenz- Tucher-Stiftung weitere Güter in der Oberpfalz, bei Erlangen (Oberndorf, 1608-54) und im Nürnberger Landgebiet hinzu, u.a. 1653 Rückersdorf (bis 1754) und 1662 das Rittergut Winterstein. 1815 wurden die Tucher in die Freiherrenklasse des bayerischen Adels immatrikuliert. Die beiden in der vierten Generation gebildeten Linien - die Ältere durch Hans II. (+1449), die Jüngere durch Endres I. (+1440) - blühen noch heute. Bedeutende Vertreter der Familie waren der Jerusalemfahrer Hans VI. Tucher (1428-1491), der Baumeister Endres II. Tucher (1423-1507), die Pröpste bei St. Lorenz Lorenz I. (1447-1503) und Sixtus Tucher (1459-1507), die Losunger und Kaufherren Anton II. (1457-1524) und Linhart II. Tucher (1487-1568), der Generalfeldmarschall Paulus XII. Tucher (1656-1709), der Unternehmer Siegmund v. Tucher (1794-1871) (Tucher-Brauerei) und die beiden bayerischen Diplomaten, der Gesandte Heinrich v. Tucher(1853-1925) und sein Neffe gleichen Namens (1875-1962), Attaché und Ministerresident. Wappen: Geteilter Schild, oben von Schwarz und Silber fünfmal schrägrechts geteilt, unten in Gold ein Mohrenkopf. (vgl. Michael Diefenbacher, in: Stadtlexikon Nürnberg, S. 1089)

Zur Bestandsgeschichte vgl. die Beschreibungen der Teilbestände.
Benutzung:
eingeschränkt, besondere Benutzungsbestimmungen lt. Depositalvertrag


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