Besuchen Sie uns auf Facebook. Besuchen Sie uns auf Instagram. Timeout: 16:23Uhr ⟳ | Kontakt | Home | Start | Info | Glossar | Ende  | AAA Wechsel zur mobilen AnsichtMobil →
Stadtarchiv Nürnberg
Stadtlexikon
Stadtlexikon

Anzeige

Sortierung

Ihre Suchergebnisse
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
1. 
Permalink zum Datensatz Anmerkung zu Eintrag in der Online-Recherche. Diesen Datensatz in die Merkliste übernehmen. zum PDF-Druck vorsehen Diesen Datensatz direkt drucken.
Stichwort:
Konhofer (Kunhofer), Conrad, Dr. jur.
Geburtstag:
*um
Geburtsjahr:
1374
Geburtsort:
vermutlich N
Todestag:
+7.7.
Todesjahr:
1452
Todesort:
Regensburg
Beruf:
Domherr, Jurist
zus. Personenangaben:
V.: Heinrich oder Conrad K., M.: Gerhaus, geb. Hofmann.
Text:
In Prag erwarb K. 1398 den Grad eines Baccalaureus und 1399 den eines Magister Artium. 1402 wurde er in Wien als Doktor der Rechte immatrikuliert. Damals besaß er bereits ein Kanonikat an dem Kollegiatstift an der Alten Kapelle 'Unserer Lieben Frau' in Regensburg, wo er später (1424) als Propst tätig sein sollte. Bf. Albrecht v. (->) Bamberg (1398-1421) ernannte K. 1403 zum Generalvikar. Außerdem war er für den Bf. v. (->) Eichstätt und das dortige Kloster St. Walburg tätig. Als Domherr in Passau 1423 wirkte er mit bei der Bf.wahl. 1412/13 war K. erstmals in Rom. Die dabei gewonnenen Erfahrungen kamen ihm zugute, als er 1424/25 im Auftrag von N eine päpstliche Bulle für die (->) Heiltumsweisung und für die Kanonisierung des Hl. (->) Sebaldus erwirkte. Seine Dienste wurden dadurch belohnt, daß K. 1426-34 als Jurist der Rst. besoldet wurde, während er weiter in Regensburg residierte. Beim Konzil in Basel 1440/41 vertrat K. die Position N gegenüber dem Deutschmeister. 1438 erhielt er die Pfarrstelle an St. (->) Lorenz. Hierbei war er maßgeblich am Bau des neuen Hallenchors beteiligt. Wertvolle Stiftungen von zwei Altären, fünf gewirkten Teppichen und eines Glasfensters für den neuen Chor kamen insbesondere der (->) Lorenzkirche zugute. K. Büchersammlung zählt zu den ältesten Beständen der (->) Stadtbibliothek N. 1445 errichtete er testamentarisch die erste N (->) Stipendienstiftung, durch die drei N Studenten - je ein Jurist, Theologe und Mediziner - für höchstens drei Jahre mit je 50 fl jährlich unterstützt wurden. Die Stiftung wurde von den drei (->) Obersten Hauptleuten verwaltet und galt später als eine Einrichtung des (->) Rats. Die Kühnhoferstraße in (->) Gärten bei Wöhrd ist nach ihm benannt.
Literatur:
Weigel, M., Dr. Conrad Kunhofer (+1452), in: MVGN 29 (1928), 169-297.
NDB XII, 488 f.
Ebneth, B., Stipendienstiftungen in N, N 1994.
Autor:
Ebneth


voriges Bild im Datensatz zeigen nächstes Bild im Datensatz zeigen Bild groß zeigen Datensatz dieses Bildes zeigen Schließen
Schließen
Bestandsbeschreibung
Schließen
?
Permalink zu diesem Treffer
X Permalink kopieren Permalink öffnen